Sie sind abgemahnt worden wegen angeblicher Urheberrechtsverletzung im Internet und müssen kurzfristig reagieren? Wir helfen Ihnen, jetzt keine Fehler zu machen.

                                                                                                

Unser Serviceangebot für Sie:

  • kostenfreie Ersteinschätzung
  • außergerichtliche Vertretung zu fairen Pauschalen
  • gesonderte Prozessvertretung vor Gericht
  • Informationen und Artikel zu Abmahnungen, Kanzleien und rechtlichen Hintergründen
  • bundesweite Hilfe durch unkomplizierten Kontakt per Telefon oder E-Mail

                                                                                                

                                                                                                                                                                          

Hier informieren wir Betroffene, wie mit einer Abmahnung umzugehen ist und welche Folgen sie haben kann.

Unser erklärtes Ziel ist

  • dass Sie weniger oder gar nichts bezahlen;

  • dass Sie Ihrem Gegner mit Ihrer Unterlassungserklärung an Rechten nur zugestehen, was Sie unbedingt zugestehen müssen, aber kein bisschen mehr;

  • dass Sie Ihr Risiko reduzieren, weitere Abmahnungen (sog. Folgeabmahnungen) zu erhalten!

 

Das bieten wir: Erste Informationen und Fachartikel

Eine Abmahnung in der Post ist erst einmal ein Schock. Wichtig ist dass Sie jetzt erst einmal tief durchatmen, nichts unterschreiben oder an den Abmahner bezahlen, und sich in Ruhe über Ihre Chancen und Möglichkeiten informieren. Hierzu haben wir auf diesen Seiten viele wertvolle Informationen zur Beantwortung der wichtigsten Fragen zusammengestellt:

                                                                                                                                                                          

  • in der Rubrik Häufige Fragen erläutern wir aus der Beratungssituation bekannte grundlegende Fragen rund um eine erhaltene Abmahnung

                                                                                                                                                                          

  • im Glossar erklären wir kurz und knapp die relevantesten rechtlichen und tatsächlichen Probleme die bei einer Filesharing Abmahnung auftreten können

                                                                                                                                                                          

  • News: Hier versorgen wir Sie regelmäßig mit Hinweisen und Nachrichten zu aktuellen Abmahnugen, interessanter Rechtsprechung und sonstigen von unseren Anwälten erstellten Artikeln rund um das Thema der urheberrechtlichen Abmahnung.

                                                                                                                                                                          

Schauen Sie sich um. Aufgrund der laufend neu eingestellten Artikel erlauben wir uns Ihr Augenmerk auch auf unsere "älteren" Artikel im Archiv zu lenken. Da viele Werke über eine langen Zeitraum abgemahnt werden, verlieren diese Artikel oft nicht an Aktualität.

 

Das bieten wir: Eine kostenfreie, vertrauliche Ersteinschätzung durch einen Anwalt

Beachten Sie, dass kein Internet- Text ein persönliches Fachgespräch und Beratung ersetzen kann. Denn kein Fall ist identisch und Ihre persönliche Situation und familiäres Umfeld spielt oft eine ganz entscheidende Rolle.

Schildern Sie uns deshalb Ihre Angelegenheit im Rahmen einer unverbindlichen und kostenfeien Erstberatung von ca 10 - 15 Minuten, sodass wir uns ein Bild Ihres speziellen Falles bilden können. So können wir mit Ihnen Ihre Chancen und Möglichkeiten persönlich und direkt schnell klären, sodass Sie eine Entscheidung treffen können und die rechtlichen Hintergründe und Zusammenhänge ohne eigene Mühen verstehen können. Wir helfen gerne - übrigens auch am Wochenende. EIn Anruf kann Ihnen viele Sorgen und Kosten sparen.

Sollten Sie uns einmal telefonisch nicht erreichen, oder für ein Telefonat gerade keine Zeit haben, dann schicken Sie uns Ihre Abmahnung bitte per Telefax, E-Mail oder über unser Upload-Formular zu. Wir melden uns spätestens am nächsten Werktag bei Ihnen. Versprochen.

Keine Sorge:

Mit Ihrem Anruf oder Zusendung Ihrer Abmahnung kommt kein kostenpflichtiges Mandatsverhältnis zustande. Als Rechtsanwälte sind wir dennoch selbstverständlich zur absoluten Verschwiegenheit und Vertraulichkeit verpflichtet. Nach unserem Gespräch können Sie sich noch immer entscheiden, ob Sie sich anwaltlich verteidigen lassen wollen, oder nicht. Sollten Sie sich für unsere Leistungen interessieren, senden wir Ihnen unsere Vollmacht sowie unsere Mandatsvereinbarung zu, welche die Kosten verbindlich und transparent regelt. Sie können sich dann noch immer entscheiden, ob Sie uns beauftragen wollen oder nicht. Sollten Sie sich dagegen entscheiden, sind Ihnen außer Telefonkosten keine Kosten entstanden.

Durch den unkomplizierten telefonischen Erstkontakt können wir sicherstellen, dass trotz der regelmäßig sehr kurzen Fristen in den Abmahnungen bei Bedarf schnell und fristsicher gehandelt werden kann.

Wenn nicht ausgeschlossen werden kann, das weitere Downloads über Ihren Anschluss erfolgt sind und weitere Abmahnungen drohen, können umgehend präventive Maßnahmen ergriffen werden. Unser Ziel ist dabei das Risiko von Folgeabmahnungen zu minimieren. Denn die Firmen, die Ihre IP Adresse ermittelt haben, arbeiten häufig auch mit anderen Kanzleien zusammen und melden Ihre Daten an weitere Rechteinhaber.

Nicht selten kommt eine Abmahnung nicht alleine. Wenn Sie Sorge haben, das noch mehr im argen liegt, da über Ihren Anschluss noch mehr heruntergeladen worden sein könnte, sprechen Sie uns darauf an, wir erläutern mit Ihnen die Möglichkeit hier vorbeugend tätig zu werden und klären mit Ihnen ab, ob dies in Ihrem Fall ratsam ist.

                                                                                                                                                                          

Vermeiden Sie typische Fehler, die zu hohen Folgekosten führen können:

  • Abmahnung einfach ignorieren:

Die Abmahnung sollten Sie nicht einfach ignorieren oder die gesetzten Fristen verstreichen lassen - es drohen teure Gerichtsverfahren!. Die  Gegenseite kann bei einem Verstreichen der Frist den Unterlassungsanspruch sofort per gerichtlichem Eilverfahren durchsetzten und auch Klage auf Zahlung erheben, häufig werden auch Inkassobüros mit der Beitreibung beauftragt. Selbst dann, wenn Sie nur Inhaber des Anschlusses sind, die Tauschbörse aber nicht selbst benutzt haben, sondern Ihr Anschluss missbraucht wurde, kann Sie eine (beschränkte) Haftung treffen (sog. Störerhaftung). Auch dann kann ein Gerichtsverfahren teure Folgen haben, die vermeidbar sind. Lassen Sie sich beraten und lassen Sie sich nicht auf folgenschwere Experimente ein. Eine Verjährung tritt erst nach über drei Jahren ein! Bedenken Sie, dass die Abmahnkanzlei bereits ein gerichtliches Eilverfahren gegen Ihren Provider geführt hat, um an Ihre Adresse zu gelangen, und nicht vor weiteren Verfahren zurückschreckt.

  • Beigefügte Erklärungen unterschreiben:

Sie sollten in keinem Fall die vorgefertigte Unterlassungserklärung einfach unterschreiben. Sie geben ggfs. ein Schuldeingeständnis ab und gehen eine praktisch lebenslange Verpflichtung für etwas ein, was Sie wohlmöglich gar nicht getan haben.

  • Mustererklärung aus Internet abgeben:

Nehmen Sie unbedingt Abstand von Muster- Unterlassungserklärungen, die im Internet kursieren und deren Verfasser Sie nicht kennen. Eine genau auf Ihren Fall passende vorgefertigte modifizierte Unterlassungserklärung gibt es dort sicher nicht! Ist die Unterlassungserhlärung für Ihren Fall nicht ausreichend, muss die Gegenseite diese nicht akzeptieren und kann sofort gerichtlich vorgehen. Aber bereits aufgrund der langen Bindungswirkung (mind. 30 Jahre) sollten solche Erklärungen immer von einem Anwalt geprüft werden, bevor Sie sich derartig binden.

  • Ratschlägen aus Internet-Foren vertrauen:

Prüfen Sie Ratschläge von Unbekannten aus Internet-Foren kritisch. Dort schreiben viele Leute mit unklarer Interessenlage, vielleicht auch gerade die Anwälte Ihrer Gegner. Wir sind immer wieder erstaunt bis entsetzt, was für "Tipps" dort verbreitet werden. Teils wird versucht, Betroffene in die Arme bestimmter "Opfer-Vereine" zu treiben. Uns sind auch Fälle geschildert worden, bei denen in Foren empfohlene Anwälte später Rechnungen gestellt haben, die den Abmahnbetrag locker übertrafem. Achten Sie darauf, dass die anwaltliche Abwicklung gegen eine transparente Fixpauschale erfolgt, ohne spätere bösen Überraschungen.

  • Teilzahlung:

Zahlen Sie auf keinen Fall einfach einen Teilbetrag der Forderungen (z.B 100 Euro oder 150 Euro) in der Hoffnung, dass es damit erledigt ist. Damit wecken Sie erst recht Begehrlichkeiten bei der Abmahnkanzlei! Rechtlich gesehen beruhen solche Tipps ohnehin auf einer für aktuelle Fälle nicht mehr gültigen Rechtslage.

  • Selbst beim Gegner anrufen:

Nehmen Sie nicht selbst schriftlich oder telefonisch Kontakt mit den hochspezialisierten Anwälten der Gegenseite auf. Nach unserer Erfahrung kommt es dabei häufig zu Aussagen, die Sie nicht hätten machen müssen und die dann gegen Sie verwendet und teuer werden können. Überlassen Sie die Abwicklung der Abmahnungen besser Anwälten, die häufiger mit Abmahnanwälten zu tun haben.

                                                                                                                                                                                              

Wie Ihre Gegner vorgehen:

Eine Abmahnung soll einem Rechtsverletzer die Chance geben, durch Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung ein teures Gerichtsverfahren zu vermeiden. Eigentlich hat das Instrument der Abmahnung einen den Verbraucher schützenden Zweck verfolgt.

In den aktuellen Massenabmahnungen wird den Betroffenen vorgeworfen sie hätten illegal auf einer Internet-Tauschbörse mittels sog. Filesharing-Software (bittorent, utorrent etc.) Filme, Spiele, Musik, Software oder TV-Serien angeboten und damit fremde Urheberrechte verletzt, und durch ausführliches zitieren der Abmahnindustrie gefälliger Urteile und kurze Fristen eine auswegslose Lage behauptet, gefolgt von einem "großzügigen" Angebot "nur" ein paar hundert Euro zu zahlen.

Dabei trifft der Vorwurf sehr häufig schon im Ansatz gar nicht zu. So ist der Betroffene häufig nur der Anschlussinhaber, teilt diesen aber mit anderen, z.B. Familienangehörigen, Partnern, Mitbewohnern, Mietern oder Gästen, sodass auch andere als Nutzer der Tauschbörse und damit als Täter in Betracht kommen.

Die Möglichkeit, das die Abmahnung den Falschen trifft, wird in der Regel völlig ignoriert oder heruntergespielt. Der Betroffene soll gar keine Zeit haben, die Chancen einer häufig aussichtsreichen Verteidigung und Abwehr der Abmahnung ausreichend prüfen zu lassen. Gerade hiervon sollten Sie sich aber nicht beeindrucken lassen.

                                                                                                                                                                          

Muss ich überhaupt reagieren? Wenn ja, wie?

Die von den Abmahnanwälten gesetzten Fristen sind in der Regel sehr kurz, was rechtlich leider zulässig ist. Nach Ablauf der gesetzten Frist kann die Gegenseite ohne Vorwarnung gerichtlich vorgehen, was sehr teuer werden kann und bei einem schriftlichen Eilverfahren (sog. Einstweilige Verfügung) nur sehr eingeschränkte Verteidigungsmöglichkeiten bietet, da dieses in der Regel ohne eine mündliche Verhandlung erfolgt. Deshalb sollte innerhalb der Frist reagiert werden. Dass die Abmahner vor gerichtlichen Maßnahmen auch nicht zurückschrecken, zeigt der Umstand, dass im Hintergrund bereits, um an Ihre Adresse zu kommen, ein gerichtliches Eilverfahren gegen Ihren Internet- Provider stattgefunden hat, um diesen zur Herausgabe Ihrer Adressdaten zu zwingen.

Das Risiko eines solchen Gerichtverfahrens ist bei rechtzeitiger und richtiger Reaktion absolut vermeidbar. Eine Abmahnung und die darin gesetzten Fristen sollte niemals einfach ignoriert werden.

Die Abgabe der von den gegnerischen Anwälten vorformulieren Unterlassungserklärung ist keinesfalls zu empfehlen. Dies kann als Schuldeingeständnis bewertet werden, dazu wirkt die Unterlassungserklärung viele Jahre lang. D.h. Sie übernehmen ggfs. die Verantwortung für etwas, was Sie gar nicht selbst getan haben, und  gehen ohne Not eine praktisch lebenslange Verpflichtung ein. Vor Abgabe einer Unterlassungserklärung sollten Sie sich auf jeden Fall beraten lassen und, wenn die Abgabe einer solchen Erklärung unvermeidbar ist, eine auf Ihren Fall angepasste (modifizierte) Unterlassungserklärung angefertigt benutzten. Nochmals der Rat: Vorsicht vor allen Mustern, die im Internet kursieren! Diese passen häufig nicht auf den konkreten Fall. Auch von einer eigenen Kontaktaufnahme mit den hochspezialisierten Anwälten auf der Gegenseite ist dringend abzuraten. Hier besteht die Gefahr, dass Sie zu Aussagen verleitet werden, die von den Anwälten ggfs. später gegen Sie verwendet werden.

                                                                                                                                                                          

Was bringt mir ein Anwalt? Kostet mich das am Ende nicht mehr als es nutzt?

Ihr Gegner arbeitet mit hochspezialisierten Anwälten gegen Sie, deren einziges Ziel es ist Sie zur Abgabe einer möglichst weiten Unterlassungserklärung und zur Zahlung hoher Geldbeträge zu bringen. Nur die Vertretung durch Anwälte, die mit dieser Materie vertraut sind, schafft hier die erforderliche Waffengleichheit.

Eine Verteidigung ist häufig sehr aussichtsreich, was die gegnerischen Anwälte Ihnen gegenüber aber niemals eingestehen würden. Dies insbesondere wenn Sie nur der Inhaber des Anschlusses sind, den Download aber nicht selbst vorgenommen haben (bloße sog. "Störerhaftung") oder es sich um den Download von Chart-Containern handelte, aber auch in diversen anderen Fallgestaltungen.

Zumindest eine wesentliche Ermäßigung der Forderungen und Abschwächung der Unterlassungserklärungen lässt sich bei richtigem Vorgehen und anwaltlicher Vertretung fast immer durchsetzen. In dem meisten Fällen lohnt sich die Beauftragung eines Anwaltes bereits deshalb.

Bei der Beauftragung eines Anwaltes soltlen Sie darauf achten, dass sich Ihr Anwalt mit dieser speziellen Materie sehr gut auskennt und die sich ständig wechselnde Rechtslage und neusten Entscheidungen im Blick hat, um Sie optimal beraten und verteidigen zu können. Was uns von anderen Anwälten unterscheidet ist dass unser Schwerpunkt auf der Verteidigung von Abmahnungen bei Verletzungen des Urheberrechts, insbesondere durch Filesharing, und des Wettbewerbsrecht liegt.

Das bieten wir: Verteidigung gegen Abmahnungen zu fairen Pauschalen

Sollten Sie sich für eine anwaltliche Verteidigung gegen die Abmahnung entscheiden, übernehmen wir dies bundesweit zu einem fairen Festpreis. Sie haben dadurch volle Kostenkontrolle und wissen bereits vor einer Mandatierung ganz genau, was Sie die Verteidigung hinterher kosten wird, ohne böse Überraschungen. Die Kommunkation kann unkompliziert per Telefon oder E-Mail erfolgen. Sie brauchen sich noch nicht einmal den Mühen eines persönlichen Kanzleibesuchs aussetzen. Daher ist eine Beauftragung bundesweit unabhängig von Ihrem Wohnort möglich. Mandanten vor Ort können natürlich trotzdem gerne auch ein persönliches Gespräch vereinbaren.

Die außergerichtliche Verteidigung durch uns hat für Sie u.a. folgende Vorteile:

  • Nach Vollmachtanzeige darf Ihr Gegner nur noch uns kontaktieren. Wir sind Ihr Bollwerk gegen lästige außergerichtliche Post, mit der Sie von der Gegenseite unter Druck gesetzt werden sollen.

  • Wir führen für Sie alle Gespräche und Verhandlungen mit der Gegenseite in Abstimmung mit Ihnen. Bitte beachten Sie, dass bei einer eigenen Kontaktaufnahme jede unüberlegte Aussage durch die gegnerischen Anwälte gegen Sie verwendet werden kann und wohl auch wird. Überlassen Sie uns die Kommunikation, Sie müssen sich insofern um nichts kümmern.

  • Eine Ihrem individuellen Fall angepasste Verteidigungsstrategie, die Ihre Interessen optimal schützt und für Sie das bestmögliche Ergebnis herausholt.

  • Eine von uns für Ihren Fall angepasste (modifizierte) Unterlassungserklärung, sollte deren Abgabe in Ihrem Fall erforderlich oder sinnvoll sein.

  • Wir können anhand Ihrer Abmahnung, den Umständen Ihrer Internetnutzung und unserer Erfahrung das Risiko etwaiger Folgeabmahnungen abschätzen. Leider bleibt es häufig nicht bei einer Abmahnung, sondern es drohen, v.a. in bestimmten Konstellationen, kurz- oder langfristig weitere kostspielige Abmahnungen, und zwar selbst dann, wenn der Download bereits längere Zeit zurück liegt. Wir wissen was in diesen Fällen getan werden kann, um das Risiko solcher Folgeabmahnungen zu veringern und beraten Sie gerne. Weitere Informationen finden Sie auch in unserer Rubrik Schutz vor weiteren Abmahnungen.

                                                                                                                                                                          

Eine Zusammfassung wichtiger Fragen und häufiger Fehler bei der Abwehr von Filesharing-Abmahnungen finden Sie gleich hier:

Häufige Fragen und Antworten zu Abmahnungen und Filesharing

1. Wieso wird mir die Verletzung fremder Rechte vorgeworfen?

Inhaltlich wird Ihnen die Verletzung fremder Urheberrechte durch sogenanntes „Filesharing“, also der Benutzung einer Internet-Tauschbörse, vorgeworfen. Sie sind der Inhaber eines Internetanschlusses, über den die Teilnahme erfolgt ist. Die Abmahner gehen davon aus, dass Sie als Inhaber des Anschlusses für die Verletzung selbst verantwortlich sind beziehungsweise den Download selbst vorgenommen haben. Allein die Feststellung, dass über Ihren Anschluss eine Urheberrechtsverletzung begangen wurde, reicht aber für eine Haftung nicht aus.

Nehmen Sie mit uns unverbindlich Kontakt auf, sollten Sie eine Abmahnung erhalten haben und Fragen hierzu haben.

Zuletzt aktualisiert am 22.05.2014 von Administrator.

2. Was verlangt die Abmahnung von mir konkret?

In der Regel sollen Sie

  • eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgeben;
  • Schadenersatz bezahlen;
  • die Kosten der abmahnenden Rechtsanwälte tragen.

Ob und inwieweit diese Forderungen wirklich gerechtfertigt sind, hängt von den Umständen Ihres konkreten Einzelfalles ab. Selbst wenn die Forderungen aber dem Grunde nach ganz oder zu Teilen berechtigt sind, ist in aller Regel davon abzuraten, die beigefügten Erklärungen abzugeben und einfach die geforderten Summen zu bezahlen. Bei richtiger Verteidigung können auch dann häufig erhebliche Nachlässe durchgesetzt werden. Lassen Sie sich über die Chancen einer Abwehr der Forderungen von Rechtsanwälten Ihres Vertrauens beraten, damit die Gegenseite auch nur das bekommt, auf das sie Anspruch hat.  

Gerne können Sie uns unverbindlich unter 089 552755013  anrufen oder uns eine E-Mail zukommen lassen.

Zuletzt aktualisiert am 12.06.2014 von Administrator.

3. Woher haben die Abmahnanwälte meinen Namen und Anschrift?

Die Rechteinhaber lassen Tauschbörsen im Internet überwachen und ermitteln die IP-Adresse derjenigen Nutzer, die auf der Tauschbörse urheberrechtlich geschützte Dateien tauschen. Da Ihr Provider Ihnen bei jeder Einwahl in das Internet in der Regel eine neue IP-Adresse zuweist, ist die Feststellung Ihrer damaligen IP-Adresse aber nur ein erster Schritt bei der Ermittlung Ihres Anschlusses. Im Wege eines gerichtlichen Eilverfahrens gegen Ihren Provider wurde dieser in der Folge verpflichtet, dem Rechteinhaber Ihre Daten herauszugeben. Bei der Ermittlung der Adresse des Anschlussinhabers handelt es sich also grundsätzlich um einen rechtmäßigen Vorgang, bei dem sich dennoch Fehler nicht vermeiden lassen.

Rufen Sie uns unverbindlich unter 089 552755013 an, sollten Sie Fragen hierzu haben.

Zuletzt aktualisiert am 04.06.2014 von Administrator.

4. Kann ich die Abmahnung ignorieren?

Sie sollten eine Abmahnung keinesfalls ignorieren oder auf die leichte Schulter nehmen. Angesichts der hohen Forderungen, die durch ein paar wenige Klicks entstehen, kann man zwar durchaus geneigt sein, das Schreiben eines Abmahnanwalts für Abzocke und einen schlechten Scherz zu halten. Tatsächlich aber sind die Abmahnung und die darin gesetzten Fristen rechtlich ernst zu nehmen. Wird eine berechtigte Abmahnung ignoriert, setzten Sie sich dem Risiko eines kostenintensiven Gerichtsverfahrens aus, was zu einer völlig unnötigen Kostensteigerung führen kann.

Gerne beraten wir Sie umfassend auf Basis Ihres individuellen Sachverhaltes. Rufen Sie uns hierfür jetzt unter 089 552755013 an!

Zuletzt aktualisiert am 12.06.2014 von Administrator.

5. Welche Chancen habe ich, mich gegen die Abmahnung zu wehren?

Dies hängt immer von den Umständen ihres konkreten Falles ab. Lassen Sie diesbezüglich individuell beraten. Häufig bestehen aber Verteidigungschancen insofern, als dass sich die Abmahnung an den Anschlussinhaber wendet, der selbst aber gar keinen Download veranlasst hat, die Abmahnung formelle Fehler enthält, oder die Anwälte der Rechteinhaber weit überhöhte Forderungen geltend machen. Hier sind bei richtiger Verteidigung häufig deutliche Reduzierungen zu erreichen.

Für eine individuelle Beurteilung Ihrer Erfolgsaussichten können Sie uns jederzeit unter 089 552755013 anrufen oder uns eine E-Mail zukommen lassen.

Zuletzt aktualisiert am 04.06.2014 von Administrator.

6. Muss ich die Frist einhalten? Ist diese nicht viel zu kurz?

Sie sollten unbedingt innerhalb der gesetzten Frist reagieren, insbesondere die Rechtmäßigkeit der Abmahnung und die Möglichkeiten einer Abwehr prüfen. Rechtlich sind die häufig sehr kurz angesetzten Fristen in der Regel zulässig. Unter normalen Umständen ist eine Frist von einer Woche aber auch ausreichend, um die Rechtslage zu überprüfen.

Ein Fristablauf kann unter Umständen dazu führen, dass gegen Sie sofort und ohne weitere Vorwarnung gerichtliche Schritte eingeleitet werden, die ganz erhebliche weitere Kosten auslösen können. Zögern sie also nicht, uns jetzt unter  089 552755013 zu kontaktieren und uns Ihren Fall zu schildern.

Zuletzt aktualisiert am 04.06.2014 von Administrator.

7. Welche Fehler kann ich machen?

Leider kursieren viele Halb- und Unwahrheiten im Internet, auf die man nicht vertrauen sollte. Dies hängt sicherlich auch damit zusammen, dass sich durch Gesetzesänderungen und neue Gerichtsentscheide die Rechtslage stets ändert, und entsprechende Ausführungen in Foren oder Formulare dann veraltet sind. Auch geben Polizei und Verbraucherzentralen leider häufig nicht rechtlich fundierte Auskünfte, welche die Besonderheiten Ihres Einzelfalls nicht ausreichend beachtenden.

Sie sollten sich deshalb innerhalb der gesetzten Fristen ausreichend fachkundig beraten und die Berechtigung der Abmahnung für Ihren Einzelfall prüfen lassen, um Fehler zu vermeiden. Nicht zu empfehlen ist einfach die vorformulierte Unterlassungserklärung zu unterschreiben oder den geforderten Betrag zu überweisen. Auch von der Zahlung von Teilbeträgen (z.B. 100,00 Euro oder 150,00 Euro) ist dringend abzuraten. In der Regel lassen es die Rechteinhaber nicht darauf beruhen, dazu kann dies als Schuldeingeständnis gewertet werden. Wenn Sie etwas zahlen oder erklären, dann sollte sichergestellt sein, dass die Sache damit auch endgültig erledigt ist.

Zuletzt aktualisiert am 14.05.2014 von Administrator.

8. Was ist eine Tauschbörse und wie funktioniert Filesharing?

Tauschbörsen sind nichts anderes als ein Netzwerk, welches durch alle Personen gebildet wird, die eine entsprechende Software auf ihrem Rechner benutzen. Entsprechende Software (z.B. uTorrent, BitTorrent, eMule, Vuze) kann für den Austausch legaler wie illegaler Dateien eingesetzt werden, deshalb ist die Software selbst auch frei verfügbar (z.B bei chip.de), legal, weit verbreitet und binnen Sekunden auf jedem Rechner installierbar. Technisch werden getauschte Dateien zum einen auf Ihren Rechner durch einen Download kopiert, zum anderen aber bereits während des Downloads allen anderen Nutzern wieder zum Upload angeboten. Beides ist bei urheberrechtlich geschützten Werken ohne Zustimmung des Rechteinhabers illegal.

Zuletzt aktualisiert am 22.05.2014 von Administrator.

9. Wieso wird mir vorgeworfen Dateien weltweit angeboten zu haben, wenn doch nur ein Download auf meinen Rechner erfolgt ist?

Dies hängt mit dem Grundprinzip der Tauschbörsen zusammen: Wer mit einer solchen Software (z.B. uTorrent, BitTorrent, eMule, Vuze) Dateien auf seinen Rechner herunterlädt, bietet automatisch anderen Nutzern zugleich zum Download an. Damit erfolgt eine weltweite öffentliche Zugänglichmachung der Datei. Dies kann übrigens auch beim sogenannten Streaming erfolgen, wenn das Streaming technisch über eine solches Tauschbörsen-Netzwerk erfolgt.

Zuletzt aktualisiert am 12.06.2014 von Administrator.

10. Drohen weitere Abmahnungen? Kann ich solche verhindern?

Weitere Abmahnungen drohen insbesondere dann, wenn Sie nicht ausschließen können, dass über Ihren Anschluss weitere Downloads erfolgt sind. Dazu haben an einzelnen Werken teils mehrere Personen Rechte, die allesamt Abmahnungen aussprechen können. Besonders gefährlich sind insofern sogenannte Chartcontainer, bei denen durch einen Download gleich eine Vielzahl von Songs heruntergeladen werden, sodass Abmahnungen durch mehrere Rechteinhaber drohen. Hier kommt die Abgabe sog. „vorbeugender Unterlassungserklärungen“ in Betracht, durch welche das Risiko künftiger Abmahnungen zumindest gemindert werden kann.

Die Entscheidung hierüber bedarf jedoch eingehender individueller Beratung. Drohen weitere Abmahnungen zählt jeder Tag! Rufen Sie uns deshalb am besten jetzt sofort unter 089 552755013 an!

Zuletzt aktualisiert am 12.06.2014 von Administrator.