Häufige Fragen und Antworten zu Abmahnungen und Filesharing

1. Wieso wird mir die Verletzung fremder Rechte vorgeworfen?

Inhaltlich wird Ihnen die Verletzung fremder Urheberrechte durch sogenanntes „Filesharing“, also der Benutzung einer Internet-Tauschbörse, vorgeworfen. Sie sind der Inhaber eines Internetanschlusses, über den die Teilnahme erfolgt ist. Die Abmahner gehen davon aus, dass Sie als Inhaber des Anschlusses für die Verletzung selbst verantwortlich sind beziehungsweise den Download selbst vorgenommen haben. Allein die Feststellung, dass über Ihren Anschluss eine Urheberrechtsverletzung begangen wurde, reicht aber für eine Haftung nicht aus.

Nehmen Sie mit uns unverbindlich Kontakt auf, sollten Sie eine Abmahnung erhalten haben und Fragen hierzu haben.

Zuletzt aktualisiert am 22.05.2014 von Administrator.

2. Was verlangt die Abmahnung von mir konkret?

In der Regel sollen Sie

  • eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgeben;
  • Schadenersatz bezahlen;
  • die Kosten der abmahnenden Rechtsanwälte tragen.

Ob und inwieweit diese Forderungen wirklich gerechtfertigt sind, hängt von den Umständen Ihres konkreten Einzelfalles ab. Selbst wenn die Forderungen aber dem Grunde nach ganz oder zu Teilen berechtigt sind, ist in aller Regel davon abzuraten, die beigefügten Erklärungen abzugeben und einfach die geforderten Summen zu bezahlen. Bei richtiger Verteidigung können auch dann häufig erhebliche Nachlässe durchgesetzt werden. Lassen Sie sich über die Chancen einer Abwehr der Forderungen von Rechtsanwälten Ihres Vertrauens beraten, damit die Gegenseite auch nur das bekommt, auf das sie Anspruch hat.  

Gerne können Sie uns unverbindlich unter 089 552755013  anrufen oder uns eine E-Mail zukommen lassen.

Zuletzt aktualisiert am 12.06.2014 von Administrator.

3. Woher haben die Abmahnanwälte meinen Namen und Anschrift?

Die Rechteinhaber lassen Tauschbörsen im Internet überwachen und ermitteln die IP-Adresse derjenigen Nutzer, die auf der Tauschbörse urheberrechtlich geschützte Dateien tauschen. Da Ihr Provider Ihnen bei jeder Einwahl in das Internet in der Regel eine neue IP-Adresse zuweist, ist die Feststellung Ihrer damaligen IP-Adresse aber nur ein erster Schritt bei der Ermittlung Ihres Anschlusses. Im Wege eines gerichtlichen Eilverfahrens gegen Ihren Provider wurde dieser in der Folge verpflichtet, dem Rechteinhaber Ihre Daten herauszugeben. Bei der Ermittlung der Adresse des Anschlussinhabers handelt es sich also grundsätzlich um einen rechtmäßigen Vorgang, bei dem sich dennoch Fehler nicht vermeiden lassen.

Rufen Sie uns unverbindlich unter 089 552755013 an, sollten Sie Fragen hierzu haben.

Zuletzt aktualisiert am 04.06.2014 von Administrator.

4. Kann ich die Abmahnung ignorieren?

Sie sollten eine Abmahnung keinesfalls ignorieren oder auf die leichte Schulter nehmen. Angesichts der hohen Forderungen, die durch ein paar wenige Klicks entstehen, kann man zwar durchaus geneigt sein, das Schreiben eines Abmahnanwalts für Abzocke und einen schlechten Scherz zu halten. Tatsächlich aber sind die Abmahnung und die darin gesetzten Fristen rechtlich ernst zu nehmen. Wird eine berechtigte Abmahnung ignoriert, setzten Sie sich dem Risiko eines kostenintensiven Gerichtsverfahrens aus, was zu einer völlig unnötigen Kostensteigerung führen kann.

Gerne beraten wir Sie umfassend auf Basis Ihres individuellen Sachverhaltes. Rufen Sie uns hierfür jetzt unter 089 552755013 an!

Zuletzt aktualisiert am 12.06.2014 von Administrator.

5. Welche Chancen habe ich, mich gegen die Abmahnung zu wehren?

Dies hängt immer von den Umständen ihres konkreten Falles ab. Lassen Sie diesbezüglich individuell beraten. Häufig bestehen aber Verteidigungschancen insofern, als dass sich die Abmahnung an den Anschlussinhaber wendet, der selbst aber gar keinen Download veranlasst hat, die Abmahnung formelle Fehler enthält, oder die Anwälte der Rechteinhaber weit überhöhte Forderungen geltend machen. Hier sind bei richtiger Verteidigung häufig deutliche Reduzierungen zu erreichen.

Für eine individuelle Beurteilung Ihrer Erfolgsaussichten können Sie uns jederzeit unter 089 552755013 anrufen oder uns eine E-Mail zukommen lassen.

Zuletzt aktualisiert am 04.06.2014 von Administrator.

6. Muss ich die Frist einhalten? Ist diese nicht viel zu kurz?

Sie sollten unbedingt innerhalb der gesetzten Frist reagieren, insbesondere die Rechtmäßigkeit der Abmahnung und die Möglichkeiten einer Abwehr prüfen. Rechtlich sind die häufig sehr kurz angesetzten Fristen in der Regel zulässig. Unter normalen Umständen ist eine Frist von einer Woche aber auch ausreichend, um die Rechtslage zu überprüfen.

Ein Fristablauf kann unter Umständen dazu führen, dass gegen Sie sofort und ohne weitere Vorwarnung gerichtliche Schritte eingeleitet werden, die ganz erhebliche weitere Kosten auslösen können. Zögern sie also nicht, uns jetzt unter  089 552755013 zu kontaktieren und uns Ihren Fall zu schildern.

Zuletzt aktualisiert am 04.06.2014 von Administrator.

7. Welche Fehler kann ich machen?

Leider kursieren viele Halb- und Unwahrheiten im Internet, auf die man nicht vertrauen sollte. Dies hängt sicherlich auch damit zusammen, dass sich durch Gesetzesänderungen und neue Gerichtsentscheide die Rechtslage stets ändert, und entsprechende Ausführungen in Foren oder Formulare dann veraltet sind. Auch geben Polizei und Verbraucherzentralen leider häufig nicht rechtlich fundierte Auskünfte, welche die Besonderheiten Ihres Einzelfalls nicht ausreichend beachtenden.

Sie sollten sich deshalb innerhalb der gesetzten Fristen ausreichend fachkundig beraten und die Berechtigung der Abmahnung für Ihren Einzelfall prüfen lassen, um Fehler zu vermeiden. Nicht zu empfehlen ist einfach die vorformulierte Unterlassungserklärung zu unterschreiben oder den geforderten Betrag zu überweisen. Auch von der Zahlung von Teilbeträgen (z.B. 100,00 Euro oder 150,00 Euro) ist dringend abzuraten. In der Regel lassen es die Rechteinhaber nicht darauf beruhen, dazu kann dies als Schuldeingeständnis gewertet werden. Wenn Sie etwas zahlen oder erklären, dann sollte sichergestellt sein, dass die Sache damit auch endgültig erledigt ist.

Zuletzt aktualisiert am 14.05.2014 von Administrator.

8. Was ist eine Tauschbörse und wie funktioniert Filesharing?

Tauschbörsen sind nichts anderes als ein Netzwerk, welches durch alle Personen gebildet wird, die eine entsprechende Software auf ihrem Rechner benutzen. Entsprechende Software (z.B. uTorrent, BitTorrent, eMule, Vuze) kann für den Austausch legaler wie illegaler Dateien eingesetzt werden, deshalb ist die Software selbst auch frei verfügbar (z.B bei chip.de), legal, weit verbreitet und binnen Sekunden auf jedem Rechner installierbar. Technisch werden getauschte Dateien zum einen auf Ihren Rechner durch einen Download kopiert, zum anderen aber bereits während des Downloads allen anderen Nutzern wieder zum Upload angeboten. Beides ist bei urheberrechtlich geschützten Werken ohne Zustimmung des Rechteinhabers illegal.

Zuletzt aktualisiert am 22.05.2014 von Administrator.

9. Wieso wird mir vorgeworfen Dateien weltweit angeboten zu haben, wenn doch nur ein Download auf meinen Rechner erfolgt ist?

Dies hängt mit dem Grundprinzip der Tauschbörsen zusammen: Wer mit einer solchen Software (z.B. uTorrent, BitTorrent, eMule, Vuze) Dateien auf seinen Rechner herunterlädt, bietet automatisch anderen Nutzern zugleich zum Download an. Damit erfolgt eine weltweite öffentliche Zugänglichmachung der Datei. Dies kann übrigens auch beim sogenannten Streaming erfolgen, wenn das Streaming technisch über eine solches Tauschbörsen-Netzwerk erfolgt.

Zuletzt aktualisiert am 12.06.2014 von Administrator.

10. Drohen weitere Abmahnungen? Kann ich solche verhindern?

Weitere Abmahnungen drohen insbesondere dann, wenn Sie nicht ausschließen können, dass über Ihren Anschluss weitere Downloads erfolgt sind. Dazu haben an einzelnen Werken teils mehrere Personen Rechte, die allesamt Abmahnungen aussprechen können. Besonders gefährlich sind insofern sogenannte Chartcontainer, bei denen durch einen Download gleich eine Vielzahl von Songs heruntergeladen werden, sodass Abmahnungen durch mehrere Rechteinhaber drohen. Hier kommt die Abgabe sog. „vorbeugender Unterlassungserklärungen“ in Betracht, durch welche das Risiko künftiger Abmahnungen zumindest gemindert werden kann.

Die Entscheidung hierüber bedarf jedoch eingehender individueller Beratung. Drohen weitere Abmahnungen zählt jeder Tag! Rufen Sie uns deshalb am besten jetzt sofort unter 089 552755013 an!

Zuletzt aktualisiert am 12.06.2014 von Administrator.